wilhelm tell1Im 14. Jahrhundert stand die Schweiz unter Österreichs Herrschaft. Der kaiserliche Vogt Geßler regierte die Schweiz. Er hasste die Schweizer und die Schweizer hassten ihn. Eines Tages ließ Geßler seinen Hut auf dem Markt in Altdorf auf eine hohe Stange aufhängen und jeder Schweizer musste sich vor dem Hut verbeugen. Wilhelm Tell kam mit seinem Sohn Walter an dem Hut vorbei. Sie verbeugten sich nicht. Geßler warf sie dafür ins Gefängnis. Am nächsten Tag sagte Geßler, dass Wilhelm Tell einen Apfel vom Kopf seines Sohnes schießen sollte. Solle er das nicht machen, mussten er und sein Sohn sterben. 

Wilhelm Tell war ein berühmter Schütze. Er nahm seine Armbrust und traf mit dem ersten Pfeil den Apfel und er und sein Sohn waren frei. Dann nahm er den zweiten Pfeil und wollte noch mal schießen. Geßler bemerkte den zweiten Pfeil und fragte Tell, warum er zwei Pfeile hatte. Tell antwortete, dass der zweite Pfeil für Geßler bestimmt war. Geßler wurde wütend und ließ den Tell fangen und auf die Burg nehmen. Sie fuhren mit einem kleinen Boot über den Vierwaldstättersee. 

Nachts kam ein starker Sturm und Tell steuerte das Boot an eine Klippe. Dort sprang er mit seinem Sohn ans Land. Wilhelm Tell und sein Sohn flohen in die Berge. Der Vogt suchte sie in den Bergen. Er wusste nicht, dass dort andere Schweizer auf ihn und seine Truppen warteten. Wilhelm Tell traf den Vogt ins Herz, die Schweizer besiegten die österreichischen Truppen und die Schweiz war wieder frei. Bis heute ehren die Schweizer Wilhelm Tell als ihren Nationalhelden.

hut   tell-apfel    schloss      gefangnis

 

Infinitiv Imperfekt Perfekt Bedeutung
fahren fuhr gefahren (s) jechać
fliehen floh geflohen (s) uciekać
kommen kam gekommen (s) przychodzić
lassen ließ gelassen kazać
nehmen nahm genommen brać
sein war gewesen (s) być
springen sprang gesprungen (s) skakać
stehen stand gestanden stać
treffen traf getroffen trafić
werden wurde geworden (s) stawać się
werfen warf geworfen rzucać

 

luckentext_klein Interaktive Übung: Lückentext (Tekst do uzupełniania). Wpisz brakujące formy czasu przeszłego Imperfekt.

Foto: www.magellanworld.de

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